Presse

In Position gebracht

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Noch wandeln sie auf getrennten Wegen: PR und Consulting. Doch kommen sich die Spezialisten mehr und mehr ins Gehege. Denn ihre Kunden verlangen nach Lösungen aus einer Hand. TEXT: Uwe Förster

KON_25_2019_06-08_Titelthema

Experte für Krisen-PR ,,Kohfeldt hat ein gutes Gespiir“

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Ist Werders Umgang mit der eigenen sportlichen Krise richtig? Haben die Verant­wortlichen zu lange den Ab­stiegskampf ignoriert? Die­se Fragen werden diskutiert. BILD hat sie Frank Lenk (59), einem Experten für Krisen­kommunikation, gestellt. Das Interview.

Autoriesen setzen auf Bremer

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Autoriesen setzen auf Bremer

Wie der Dienstleister Abat den Herstellern Daimler, Audi und Porsche hilft

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Hotels, Häuser, Handwerker

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Hotels, Häuser, Handwerker

Made in Bremen: Wie 1980 Real Estate mehrere Branchen in einer Firma vereint

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Damit es für Mieter komfortabler wird

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Bremen. Es ist, als ob hier etwas hanseatisches Understatement mitspielt. Denn wer in Hastedt zur Gap-Group will, kann beim ersten Mal am Gebäude in der Neidenburger Straße schnell mal vorbeifahren. Dabei gibt es das Unternehmen, das sich auf Software für die mittelständische Wohnungs- und Immobilienwirtschaft spezialisiert hat, bereits seit mehr als 40 Jahren. „Viele unserer Kunden sind kommunale und genossenschaftlich organisierte Wohnungsunternehmen“, sagt Thorsten Jacobsen, der nach der Schule selbst seine Ausbildung bei der genossenschaftlichen Bremer
Espabau gemacht hatte.

2019-07-07_WESER-KURIER_GAP

140 Jahre Café Knigge

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Lenk Communications sorgt für „Pressewirbel“
140 Jahre Café Knigge in der Sögestrasse in Bremen

Huawei und abat

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Lenk Communications begleitet die Unterzeichnung eines Vertrages zwischen Huawei und abat auf der Messe in Hannover.

 

Frank Lenk veröffentlicht Buch über Bremer Galopprennbahn

Bremen – Von Steffen Koller. Wo einst bis zu 10.000 Besucher frenetisch Pferd und Reiter anfeuerten, herrscht jetzt gähnende Leere. Die Galopprennbahn Bremen ist verwaist, ihre Zukunft ungewiss. Einer, der sich damit nur schwer anfreunden kann, ist Frank Lenk, seit 2014 Vorstandsmitlied im Rennverein und frischgebackener Autor. „Die Galopprennbahn Bremen – Das Ende einer Ära?“ heißt sein Buch. Das Fragezeichen im Titel hat er ganz bewusst gewählt, denn „ein bisschen Hoffnung“ hat er noch.

BU: So wie die Bremer Stadtmusikanten, sei auch die Galopprennbahn ein Wahrzeichen der Hansestadt, sagt Frank Lenk. Er hat nun ein Buch über das „Gesamtpaket Rennbahn“ veröffentlicht, dessen Stimmung er bis heute „unbeschreiblich“ findet.

„Wir suchen die beste Lösung“ Bürgermeister Carsten Sieling besuchte die Firma Abat in der Überseestadt

„Starke Wirtschaft. Starkes Land.“ hat Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) jetzt zu-sammen mit dem Geschäfts-führer der Wirtschaftsförde-rung Bremen (WFB), Andreas Heyer, die Firma Abat in der Überseestadt besucht. Seit 20 Jahren ist das Unternehmen als internationaler SAP-Dienstleister und Produktan-bieter in der Hansestadt an-sässig, fi ng als kleines Start-up an und beschäftigt heute rund 600 Mitarbeiter in Bremen, München, Oldenburg, St. Ing-bert, Walldorf, Wolfsburg, Weißrussland, Mexiko sowie den USA.

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Immer Land in Sicht

Wie Christoph Peper im Familienunternehmen neue Standorte für Betriebe entwickelt

Nicht meckern, sondern einfach machen. Das trifft auf Christoph Peper zu. So ist es auch mit dem Internet gewesen für den Firmenstandort von Peper & Söhne in Hemelingen am Allerkai. Sie entwickeln Immobilien für Unternehmen, speziell für die Logistikbranche. Und im Büro läuft fast alles papierlos. Wenn Peper Pläne mit dem Architekten tauscht, muss das die Internetgeschwindigkeit mitmachen – machte sie anfangs aber nicht. Die Telekom wollte für eine Extra-Leitung 70 000 Euro haben.

Also nahm der 29-Jährige das selbst in die Hand und wurde mit dem örtlichen Anbieter LWL einig. Das Kabel zum Allerkai am Hemelinger Hafen ist verlängert, was auch die Nachbarn erfreut. Wenn Peper so etwas erzählt, bewahrt der Blondhaarige dabei dieses für ihn typische Lächeln und sagt: „Bei anderen würde vielleicht die Hälfte der Zeit erstmal für das Herumzetern draufgehen.“ Dabei merkt man ihm an, dass dieses Entwickeln und Gestalten sein Ding ist.

Bei Christoph Peper und dem Team geht es ums Machen. Gerade erst im Oktober haben Peper & Söhne das 90 000 Quadratmeter große Gelände vom ehemaligen Güterbahnhof in der Neustadt gekauft. Hier entsteht ein Gewerbegebiet für Speditionen, aber auch für Handwerksbetriebe. Das erste marode Gebäude ist schon abgerissen. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, bei dem Pepers ein Grundstück in die Hand nehmen, das so einige Jahre brach lag. So war es auch bei den ehemaligen Lloydhallen in der Richard-Dunkel-Straße. Pepers kauften das Grundstück 2014 und machten daraus auf 133 000 Quadratmetern den Lloyd-Industriepark mit Logistik- und Lagerflächen. Im Juli verkauften sie an einen Berliner Investor.

Bei den Projekten geht es um große Flächen und auch große Summen. Aber Christoph Peper ist alles andere als größenwahnsinnig. Sich allein in den Vordergrund zu stellen, wäre niemals sein Ding: „Eine Regatta kannst du nicht allein gewinnen“, sagt Peper als begeisterter Segler. So sind beim Familienunternehmen, das 2013 gegründet wurde, bereits insgesamt 22 Mitarbeiter mit im Boot. Sein Bruder Matthias, der gerade seinen Master in einem Ingenieurs-Studiengang macht, ist stiller Gesellschafter, sein Vater Lutz ist geschäftsführender Gesellschafter. Der war mal Präses der Bremer Handelskammer und Geschäftsführer des Gabelstapler-Unternehmens Willenbrock Fördertechnik. Doch mittelfristig will sich Lutz Peper aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

„Im Boot“ ist für Christoph Peper ein gutes Stichwort. Denn bei der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ ist Peper Teil des Bundesliga-Seglerteams, das auch in der Champions League segelt. Sie segeln zu viert im Kielboot J/70 – da gehört Anpacken dazu. Und so hätte Peper auf der Baustelle auch kein Problem, notfalls mit anzupacken, wenn schnell mal Hilfe beim Abladen gebraucht wird.

Das Anpacken hat Peper auch im Heer bei der Bundeswehr gelernt. Er hatte sich als Zeitsoldat für zwei Jahre verpflichtet und arbeite in einem Nachschubbatallion. Dort ging es für ihn bereits auch um Logistik. „Da konnte ich auch den Lkw-Führerschein machen.“ Den Gabelstapler-Führerschein hatte er schon vorher durch die frühere Tätigkeit seines Vaters. Nach der Bundeswehr begann er in Hamburg, Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Logistik und Handel zu studieren und machte auch ein Praktikum im Hamburger Büro der Firma Spies.

Durch sein junges Alter war er bisher nirgends mit Vorurteilen konfrontiert: „Gerade die Baubranche ist da sehr offen. Es geht Projektpartnern eher darum, schnell Entscheidungen zu fällen. Das machen wir.“ Hier pflegt das Unternehmen eine gute Partnerschaft auf Augenhöhe mit allen am Bau beteiligten Firmen. In der Handelskammer engagiert sich Peper auch bei den Wirtschaftsjunioren im Arbeitskreis Politik.

Bei seiner Segelleidenschaft ist es kein Wunder, dass der Firmensitz direkt am Hemelinger Hafen liegt. Wenn 2019 nebenan das selbst geplante Industriegelände fertig wird, entsteht dort auch für Pepers ein neues Büro direkt am Wasser – mit Bootskran. Ansonsten werden hier 20 kleine und mittelständische Betriebe einen Platz finden. Für das schnelle Internet können sie sich schon jetzt bei Christoph Peper berdanken. Wenn sie surfen, ist der 29-Jährige womöglich beim Segeln – gleich nebenan.

„Eine Regatta kannst

du auch nicht

allein gewinnen.“

Christoph Peper